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Te Deum
16.05.2026 | 18:00 | Schloss Grafenegg Auditorium
Anton Bruckners Musik zählt zu Yutaka Sados Herzensangelegenheiten, im Konzertsaal ebenso wie auch auf CD: Mit den Tonkünstlern hat er bislang die Symphonien 3 bis 9 erarbeitet. Da erscheint es nur logisch, dass erneut Bruckner auf dem Programm steht, wenn der vormalige Chefdirigent erstmals nach dem Ende seiner Amtszeit als Gast ans Tonkünstler-Pult zurückkehrt. Zum Beispiel für Bruckners «Nullte», die eigentlich «Annullierte» genannt werden müsste: Sie ist nämlich nicht etwa vor der Symphonie Nr. 1 entstanden, sondern danach, als eine dann zurückgezogene «Zweite». Mittlerweile gilt sie als wesentlicher Beitrag in der Reihe der frühen Symphonien. Ein vergleichsweise knappes und dennoch monumentales späteres Werk aus dem Umkreis der 7. Symphonie stellt dagegen das «Te Deum» dar mit seinen rauschenden Klängen der Ekstase und Inbrunst. Zusammen mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn und handverlesenen Solostimmen werden die Tonkünstler unter Yutaka Sados Leitung die himmlischen Heerscharen das große Gotteslob feiern.
Besetzung:
Tonkünstler-Orchester Niederösterreich
Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn
Aleksandra Szmyd, Sopran
Anja Mittermüller, Mezzosopran
Attilio Glaser, Tenor
Edwin Crossley-Mercer, Bass
Yutaka Sado, Dirigent
Programm
Anton Bruckner
Symphonie d-Moll «Nullte» WAB 100
- Pause -
Anton Bruckner
«Christus factus est» Motette WAB 11
Anton Bruckner
«Te Deum» für Soli, Chor und Orchester C-Dur WAB 45
Ort
Das im Jahr 2008 errichtete Auditorium steht in Grafenegg für die Verbindung von Tradition und Moderne. Zwischen der historischen Reitschule und der Taverne gelegen, wurde die Anbindung an die historischen Räumlichkeiten durch Mauerdurchbrüche und Glasübergänge fließend gestaltet. Die historische Bausubstanz verschmilzt so mit dem neuen Baukörper und bildet eine sowohl funktionale als auch gestalterische Einheit. Der technisch und akustisch hervorragende Konzertsaal wurde vom Dortmunder Büro
architekten schröder schulte-ladbeck entworfen und von Architekt Mag. Dieter Irresberger fertiggestellt. Die Akustik oblag der Münchner Firma Müller-BBM. Seit 2008 dient das Auditorium ganzjährig als zentrale Spielstätte sowie bei Schlechtwetter als Ausweichmöglichkeit zur Freiluftbühne Wolkenturm. Im Zuschauerbereich bietet das Auditorium auf drei Ebenen über 1370 Zuhörern Platz.
Grafenegg, Schloss Grafenegg Auditorium Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Schloss Grafenegg 10
3485 Grafenegg
Österreich
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