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Spartaco
SPARTACO - Giuseppe Porsile
DRAMMA PER MUSICA IN DREI AKTEN
LIBRETTO VON GIOVANNI CLAUDIO PASQUINI
Sklavenaufstand am Wiener Hof(-Theater)! 1726 brachte Giuseppe Porsile hier die dramatische Geschichte um Spartakus und die von ihm angezettelte Revolte zur Uraufführung. Seit 1713 lebte der gebürtige Neapolitaner Porsile in der Kaiserstadt und erhielt sieben Jahre später endlich die ersehnte Anstellung am Hof. Die nun folgende Zeit erwies sich als seine theatral erfolgreichste, schuf er doch über 20 Bühnenwerke und 13 Oratorien. Bei der Premiere von Spartaco stand u. a. die Sängerin Faustina Bordoni auf der Bühne, die noch im gleichen Jahr nach London ging und dort mit Werken von Georg Friedrich Händel zur gefeierten Primadonna aufstieg. Giuseppe Porsile komponierte im Neapolitanischen Stil, der in der Folge seine Spuren auch im Wiener Kompositionsstil hinterlassen sollte. Erzählt wird die Geschichte vom berühmtesten Sklavenaufstand der Antike, jedoch aus barocker Perspektive: So geht es nicht (wie etwa in Stanley Kubricks bekannter Verfilmung dieser historischen Begebenheit mit Kirk Douglas und Peter Ustinov) um den Kampf von geknechteten Sklaven gegen eine despotische Herrscherschicht, sondern vielmehr um den brutalen Aufstand eines machtbesessenen Menschen, der sich am Ende selbst als der größte Despot entpuppt.
Konzertante Aufführung in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Werkeinführung 30 Minuten vor Aufführungsbeginn
Besetzung:
Musikalische Leitung: Martin Wåhlberg
Spartaco: Luigi Morassi
Vetturia: Sophie Junker
Licinio: Vojtěch Pelka
Gianisbe: Josè Maria Lo Monaco
Popilio: Anthea Pichanick
Rodope: Natalie Pérez
Trasone: Håvard Stensvold
Orkester Nord
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Ort
Theater an der Wien – Wiens Bühne für Oper und Musiktheater auf höchstem Niveau
Das Theater an der Wien gehört zu den bedeutendsten Opernhäusern Wiens und ist bekannt für seine herausragenden Produktionen von Opern, Oratorien und Musiktheater. Gelegen im 6. Bezirk, nahe dem Naschmarkt, besticht das historische Haus durch seine prachtvolle Architektur und seine lange Tradition.
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1801 hat das Theater an der Wien zahlreiche Meilensteine der Musikgeschichte erlebt. Hier wurde etwa Beethovens „Fidelio“ uraufgeführt, und auch Werke von Mozart, Strauss und vielen anderen Komponisten haben die Bühne geprägt. Heute ist das Theater an der Wien besonders für seine hochkarätigen Opernproduktionen in Originalsprache mit historischen und modernen Inszenierungen bekannt.
Mit seinem Fokus auf selten gespielte Werke, Barockopern und Neuentdeckungen hebt sich das Haus von den großen Staatsopern ab und begeistert Opernliebhaber mit einem abwechslungsreichen und innovativen Programm.
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
U-Bahn:
- Linie U4 – Station Kettenbrückengasse (ca. 5 Minuten Fußweg)
- Linie U1, U2, U4 – Station Karlsplatz (ca. 7 Minuten Fußweg)
Straßenbahn:
- Linien 1, 62, D – Haltestelle Paulanergasse
Bus:
- Linie 59A – Haltestelle Bärenmühldurchgang
Dank der zentralen Lage im Stadtzentrum ist das Theater an der Wien bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Theater an der Wien – Die Opernbühne für Musikentdecker
Mit seiner Mischung aus musikalischer Tradition, spannenden Neuproduktionen und erstklassigen Künstlerinnen und Künstlern ist das Theater an der Wien eine unverzichtbare Adresse für alle, die Oper auf höchstem Niveau erleben möchten.
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Adresse: Linke Wienzeile 6
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