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Sinfoniekonzert der Camerata Louis Spohr - `Menschen & Geschichte
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Die Tonhalle Düsseldorf (auch Neue Tonhalle zur Unterscheidung von der kriegszerstörten Alten Tonhalle an der Tonhallenstraße / Ecke Schadowstraße), vormals Rheinhalle, ist ein Konzerthaus in Düsseldorf. Es befindet sich nördlich der Altstadt am Rheinufer und bildet dort den südlichen Abschluss des Kulturforums Ehrenhof. Ihr Foyer, das Grüne Gewölbe, gehört heute zu den schönsten Beispielen expressionistischer Baukunst.
Schon zur Industrie-, Gewerbe- und Kunstausstellung 1902 war der Standort am Fuß der Oberkasseler Brücke der südliche Abschluss des Ausstellungsgeländes. In dieser besonderen städtebaulichen Lage stand hier ein Zentralbau für ein Panorama. Das heutige Gebäude entstand 1925/1926 als Mehrzweckhalle für die Ausstellung GeSoLei unter dem Namen Rheinhalle und war ursprünglich auch als Planetarium nutzbar. Auf diese Nutzung deuten noch heute der vergoldete Stern an der Kuppelspitze sowie die Skulpturenpaare an der Freitreppe zum Ehrenhof hin, die die Planeten Mars und Jupiter sowie Venus und Saturn symbolisieren, ebenso die Statue der Pallas Athene, als Beschirmerin der Wissenschaft und der Kunst, an der Auffahrt zur Oberkasseler Brücke.
Erbaut wurde die Mehrzweckhalle durch den Architekten Wilhelm Kreis, der sich bei dieser Monumentalarchitektur an dem ursprünglichen Hadrianeum in Rom und an dem Projet d'Opéra von Étienne-Louis Boullée orientiert haben könnte. Die durch Strebepfeiler und vorstehende Ziegellagen plastisch gestaltete Backsteinfassade des Rundbaus, der sich auf einem breiten, auf einem Terrassendach begehbaren Sockelgeschoss erhebt, zeigt am oberen Abschluss ein einzigartiges expressionistisches Schuppenornament, das dazu beiträgt, dem ernst und wuchtig wirkenden Bau eine künstlerisch und handwerklich veredelte Gesamterscheinung zu geben.
Die Tonhalle umfasst einen großen Saal mit 1.854 Plätzen, einen Kammermusiksaal mit 300 Plätzen und eine Rotunde im Foyer mit 200 bis 400 Plätzen je nach Veranstaltung. Pro Jahr finden etwa 300 Konzerte mit über 300.000 Besuchern statt. Im „Grünen Gewölbe“, dem einstigen Foyer der Rheinhalle, werden Glaskunstwerke u.a. aus der Sammlung des Architekten Helmut Hentrich als Dauerausstellung gezeigt.
Die Tonhalle ist über den nach ihr benannten U-Bahnhof Tonhalle/Ehrenhof an die Stadtbahn und damit an das Netz des Düsseldorfer Nahverkehrs angebunden. Eine Dachterrasse und eine Treppenanlage auf der Nordseite der Tonhalle verbinden den nördlichen Fußgängerstreifen der Oberkasseler Brücke mit dem Ehrenhof und dem Hofgarten. Ein Fußgängertunnel unter der Straße Joseph-Beuys-Ufer schafft eine direkte Verbindung zwischen dem Eingang im Eckpavillon der Tonhalle mit dem Parkplatz auf der Unteren Werft am Rheinufer.
Die Orgel wurde 1978–1979 von dem Orgelbauer Johannes Klais (Bonn) erbaut. Das Schleifladen-Instrument hat 28 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Spieltrakturen sind mechanisch, die Registertrakturen sind elektrisch.
Termine Oktober 2026
Sinfoniekonzert der Camerata Louis Spohr - `Menschen & Geschichte
Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf
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Adresse: Ehrenhof 1
40479 Düsseldorf
Deutschland
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