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Sound of Sommerfrische 2026 - Salzkammergut Festwochen Gmunden
05.09.2026 - 06.09.2026 | Klostersaal Traunkirchen
Sound of Sommerfrische ist kein Musikfestival im herkömmlichen Sinn und keine Abfolge von Konzertabenden. Es beschreibt einen Zustand. Eine Sommerfrische, wie sie Franz Schubert und Johannes Brahms hier am Traunsee erlebt haben.
Der biografische Ursprung liegt bei Roland Greutters Urururgroßonkel Josef von Spaun, engem Freund Franz Schuberts. Er war Gastgeber aus Überzeugung. Bei ihm wurde Musik nicht vorgeführt, sondern selbstverständlich Teil des Zusammenseins. Schubert spielte in seinem Haus unter Freunden, eingebettet in Gespräche und Spaziergänge, in gemeinsam verbrachten Tagen, manchmal als Fischer mit der Rute. Musik entstand aus Inspiration, nicht aus Anlass. Diese Haltung bildet den inneren Kern des Festivals, welches von Roland Greutter gegründet wurde.
Er lädt Musiker ein, die das internationale Musikleben seit Jahren prägen. Persönlichkeiten, mit denen ihn eine gewachsene musikalische Nähe verbindet oder deren Stimme ihn neu erreicht. Sie kommen als Sommerfrischler an den Traunsee, oft mit ihren Familien. Nicht für ein Projekt, sondern für eine Zeit, in der sich Musik in gemeinsamer Arbeit und Nähe vertieft.
Die beiden Konzerte in der Pfarrkirche Traunkirchen verdichten diesen Gedanken zu konzentrierten Momenten. Franz Schuberts Forellenquintett steht dabei im Zentrum. Es wird zur Quintessenz, zum natürlichen Angelpunkt. Ein Werk von großer Offenheit, voller Leichtigkeit und Tiefe zugleich. In seinem Innersten ist es ein Lied, weit gespannt und gemeinsam gesungen.
Johannes Brahms führt diesen Gedanken weiter. Reife, innere Spannung und klare Form prägen diese Musik. Brahms sucht nicht den Effekt, sondern die Essenz.
In dieser Haltung wird Sound of Sommerfrische Teil der Salzkammergut Festwochen Gmunden. Nicht als Format, sondern als Inspiration, die an diesem Ort ihren natürlichen Raum findet.
So entstehen Soirée und Matinee im ursprünglichen Sinn. Musik als Notwendigkeit. Offen, konzentriert und aus dem Moment heraus zum Leben erweckt.
Eine Zusammenarbeit der Salzkammergut Festwochen Gmunden mit dem Verein Internationale Kammermusik Traunkirchen und Gröller Hospitality.
Ort
Das Kloster Traunkirchen ist ein ehemaliges Kloster der Benediktinerinnen (OSB) und später der Jesuiten in Traunkirchen in Oberösterreich.
Eine Abtei Trunseo gab es schon vor dem 9. Jahrhundert in Altmünster. Es wurde 950 zerstört.
Um 1020 holte Graf Wilhelm von Raschenberg-Reichenhall, der mit der Familie der Markgrafen von Steier und jener der Eppensteiner versippt war, Benediktinerinnen aus dem Stift Nonnberg und errichtete das erste Frauenkloster auf dem Gebiet des heutigen Oberösterreich. Diese bauten das Kloster 1327 wieder auf, nachdem es durch einen Brand völlig zerstört worden war.
Das Kloster hatte u. a. Güter im Leobengau. 1448 verkaufte die Äbtissin Barbara I. ihre „Holden, Gründe, Güter und Lehen“ mit allen Rechten und die Salvatorkapelle zu Trofaiach in der Steiermark an König Friedrich III. (1440-1493).
Das Betreuungsgebiet der Benediktinerinnen erstreckte sich bis Aussee: Traunkirchen war 1332 für die Pfarren Aussee, Hallstatt, Goisern (Ischl wurde erst 1554 Pfarre), später auch für Pinsdorf und Nußdorf die Mutterpfarre.
Während der Reformationszeit anfangs der 1570er-Jahre lebten in Traunkirchen keine Nonnen und das Kloster wurde von den Benediktinern aus Stift Kremsmünster verwaltet. 1622 übergab Kaiser Ferdinand II. im Konsens mit dem Papst 1621 oder 1622 das Kloster samt den Salzkammergutpfarren dem neugegründeten Jesuitenkolleg in Passau als Mensalgut.
1632 wurden Kloster und Kirche neuerlich durch ein Feuer zerstört und erhielten nach dem Wiederaufbau die heutige Barockeinrichtung. Seit 1632 wird am Fronleichnamstag eine Seeprozession durchgeführt.
Nach der Aufhebung des Jesuitenordens gingen 1773 Kloster und Waldbesitz in das Eigentum der Staatsforste über und 1778 wurde die Klosterkirche zur Pfarrkirche.
Das denkmalgeschützte ehemalige Klostergebäude steht im Eigentum der Gemeinde Traunkirchen, wurde zuletzt Ende der 1990er-Jahre saniert und beherbergt sein 10. April 1999 neben dem für Veranstaltungen und Seminare geeigneten ehemaligen Klostersaal ein Museum.
Das Bildungsangebot der Internationalen Akademie Traunkirchen[2] umfasst Vorträge für die interessierte Öffentlichkeit ebenso, wie Workshops für Studierende und Tagesseminare für Schüler mit Begabungen im naturwissenschaftenlichen Bereich. In den Sommermonaten führt die Sommerakademie Traunkirchen[3] Kurse für Künstler durch. Für die Seminare werden ehemalige Klosterräumlichkeiten genützt.
Termine September 2026
Sound of Sommerfrische 2026 - Salzkammergut Festwochen Gmunden - Soiree - Schubertiade - Wenn Weltklasse-Solisten sich begegnen
Traunkirchen, Klostersaal Traunkirchen
Tickets Tickets ProgrammSound of Sommerfrische 2026 - Salzkammergut Festwochen Gmunden - Matinee - Brahmsiade - Wenn Weltklasse-Solisten sich begegnen
Traunkirchen, Klostersaal Traunkirchen
Tickets Tickets ProgrammTraunkirchen, Klostersaal Traunkirchen Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Klosterplatz 1
4801 Traunkirchen
Österreich
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