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Das Pommes-Paradies
13.06.2026 - 14.06.2026 | Kammerspiele Salzburg
In Österreich sind 376.000 Kinder und Jugendliche armuts- und ausgrenzungsgefährdet – das ist jedes fünfte Kind. Emin gehört dazu. Jeder Einkauf mit seiner Mutter ist eine Qual, denn an der Kassa sind sie den blöden Sprüchen der anderen ausgeliefert. Außerdem wird der Einkaufswagen schon lange nicht mehr voll und gesundes Gemüse oder Obst gibt es auch kaum. So ist es auch heute wieder nur eine Packung Nudeln. Doch Emins Mutter ist eine Löwin: Sie verspricht, ihn zu beschützen, und Emin möchte das Gleiche auch für sie tun. Er beschließt, eine Nacht im Supermarkt zu verbringen und merkt schnell, dass er mit seinem Problem nicht alleine ist. Gemeinsam mit Johanna rechnet er mit der Gesellschaft ab. Er realisiert, wie wichtig es ist, eine echte Freundin zu haben, zuzuhören und zu teilen. Denn gemeinsam kann man alles schaffen.
„Das Pommes-Paradies“ bricht das Schweigen, Ausblenden und Kleinreden. Das Stück des preisgekrönten Autors Akın Emanuel Şipal, das im Rahmen der weltweiten Bewegung 10children.org am Jungen Schauspiel Düsseldorf entstand, zeigt den Zusammenhang von schlechter Ernährung mit Kinderarmut anhand einer verrückten Nacht im Supermarkt auf.
Ort
Das Salzburger Landestheater ist die führende und prägende Institution für darstellende Künste in Stadt und Land Salzburg. Unter dem Dach des Theaters arbeiten Oper, Schauspiel, Ballett und die Jugendsparte „Junges Land“ als vier lebendige und profilierte Sparten zusammen. Das Theater spielt pro Saison, die von September bis Juni reicht, etwa 375 Aufführungen.
Das Stammhaus des Landestheaters liegt am Mirabellgarten und verfügt über 707 Plätze. Insgesamt präsentiert das Landestheater etwa 25 Neuproduktionen pro Spielzeit. Neben modernen und zeitgenössischen Produktionen wird dabei in allen Sparten auch das klassische Repertoire gepflegt.
Im Jahr 1775 ließ Fürsterzbischof Colloredo anstelle des 1625 errichteten Ballhauses ein „Fürsterzbischöfliches Hoftheater“ erbauen. Das Gebäude wurde feierlich mit Christian Heinrich Schmids „Die Gunst des Fürsten“ eröffnet und schon bald wurden – der Aufklärung verpflichtet – Schillers Dramen aufgeführt. Emmanuel Schikaneder war einige Jahre als Direktor des Hoftheaters verpflichtet und lernte dort die Familie Mozart kennen, die regelmäßig in seine Loge eingeladen wurde. Musik erklang in diesem Haus erstmals 1776. Im Jahre 1784 begann mit der Oper „Die Entführung aus dem Serail“ eine kontinuierliche Pflege des Mozart-Repertoires.
Das heutige Theatergebäude entstand 1892/93 und wurde von dem Architektenduo Fellner & Helmer konzipiert. Die Wiener Architekten gehörten seinerzeit zu den erfolgreichsten Konstrukteuren moderner Theaterbauten, was auch durch ihre Erfindung des „Eisernen Vorhangs“ (Feuerschutzvorhang zwischen Saal und Bühne) begünstigt wurde. Sowohl Publikum als auch Künstler nahmen das Theatergebäude in seiner neobarocken Architektur mit den drei Ebenen Parkett, Logenrang und Balkon als besonders gelungen an, das gut für die Erfordernisse von Oper, Schauspiel und Ballett geeignet war. Das Gebäude wurde am 1. Oktober 1893 mit der Ouvertüre von Mozarts „La clemenza di Tito“ feierlich eröffnet. In eben jener Spielzeit war Max Reinhardt als Schauspieler im Anfängerengagement verpflichtet. Mit den Erfahrungen, die er am Salzburger Landestheater gesammelt hatte, zog er nach Berlin, um dann 1925 gemeinsam mit Hugo von Hoffmansthal und Richard Strauss die Salzburger Festspiele zu gründen. 1944 wird das Salzburger Landestheater kriegsbedingt geschlossen und 1945 von den Amerikanern adaptiert. Neben der Hauptbühne erhielt das Theater im Oktober 1971 mit den „Kammerspielen“ im ehemaligen Mirabellcasino eine klassische Studiobühne, die seitdem für diverse Formate von gegenwärtiger und klassischer Dramatik genutzt wird.
Termine Juni 2026
Salzburg, Kammerspiele Salzburg Weitere Veranstaltungen im Spielort
Adresse: Schwarzstraße 22
5020 Salzburg
Österreich
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